Der erste Blog des „alten“ Mannes

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Ich im März 2018

Es ist schon verrückt. Da muss ich erst 57 Jahre auf dieser blauen Murmel umhereiern, um dann zu erkennen wo meine Bestimmung liegt.

Einige von Euch werden das bestimmt nachvollziehen können – Wir gehen zur Schule und wissen im Prinzip nicht wofür, wir lernen Dinge nur um damit Schulaufgaben und Klausuren zu bestehen, um in der Folge das Meiste des Lernstoffs zu vergessen, oder in die Tiefen unseres Unterbewusstseins zu vergraben (Über das bestehende Schulsystem werde ich an anderer Stelle noch schreiben). Bei mir war es ähnlich. Aber wir hatten damals Lehrer, die uns die Freude am Lernen und den Gebrauch des Gelernten vermitteln konnten und dies auch mit Begeisterung taten. Bis auf die Tatsache, dass ich in der Schule stinkend faul war, ging ich mit Freude hin und nahm mit, was mir angeboten wurde – Nämlich Spaß am Lernen und gut aufbereitetes Wissen. Ich bin diesen wunderbaren Menschen bis heute sehr dankbar und was das Schönste ist, wir haben immer noch Kontakt zueinander. Nicht nur im Rahmen von diversen Klassentreffen.

Aber ich schweife ab, zurück zum Thema. Nachdem ich, ohne größeren seelischen Schaden zu nehmen, nach neun Jahren das Schulsystem durchlaufen habe, begann ich eine Ausbildung. Wie das zur damaligen Zeit die Meisten praktizierten. Meine Eltern waren zwar nicht arm, wir hatten immer zu essen, Kleidung und ein gemütliches Zuhause, aber die finanziellen Möglichkeiten ließen es nicht zu, dass ich – das Nesthäkchen – weiter zur Schule gehen durfte, was ich aus heutiger Sicht sehr bedauere. Einige werden jetzt sagen, dann hättest du halt auf dem zweiten Bildungweg dein Abi gemacht und dann studiert ! Ja, das wäre eine Möglichkeit gewesen. Aber zu diesem Zeitpunk , war ich noch weit von dem Zustand entfernt, den Fachleute mit einem stabilen Charakter bezeichnen würden. Ich hatte, wie so viele andere junge Menschen, ganz andere Dinge im Kopf, die nichts aber auch garnichts mit Karriere und beruflichem Erfolg zu tun hatten. Und so erlernte ich erstmal einen „anständigen Beruf“

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, das jeder in seinem Leben an einen Punkt gelangt, an dem er sich bewusst oder auch unbewusst die Frage nach dem Sinn seiner Existenz stellt. Bei einigen geschieht das früher und bei vielen anderen, wie auch mir selbst, dauert es eben eine gewisse und manchmal auch eine lange Zeit. Mein Wendepunkt war der Tot meiner Schwester, Ende Juli vergangenen Jahres. Sie starb unglücklich und ich beschloss den Rest meiner Tage mit Leben und Sinn zu füllen – mit knapp 57 Jahren auf dem Buckel. Ganz schön früh dran, der Junge, höre ich einige Leser sagen. Und so entstand die Idee dieses Blogs.

Mein Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, zu ermutigen und einzuladen mit mir auf die Reise zur Veränderung und dem damit verbundenen Erfolg zu gehen.

Ich hoffe, es gibt da draussen Menschen, die ich mit meinen Gedanken berühren kann.

Ihr könnt mir gerne in den Kommentaren Eure Meinung hinterlassen. Ich freu mich auf interessante Konversationen.

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