Veränderung und was sie mit uns macht

Heute möchte ich etwas über Veränderung schreiben und was die Aussicht auf eine drohende Veränderung bewirkt.

Zuerst sollten wir uns der Tatsache bewusst werden, dass Veränderung ständig passiert.

„Heute wird Morgen schon Gestern sein!“

ist ein uraltes Zitat und es ist so wahr, wie es alt ist. Wir Menschen mögen aber prinzipiell keine Veränderungen, weil sie uns aus unserer gewohnten Haltung, aus unserer Komfortzone drücken, ziehen oder auch manchmal schubbsen. Und darüber hinaus erzeugt die Aussicht auf Veränderung oftmals Angst. Angst vor dem was kommen wird oder besser, was kommen könnte. Angst entsteht im Kopf und ist in den meisten Fällen nicht greifbar und schon gar nicht rational. Die Realität kann gar nicht so schlimm sein, wie die Bilder, die wir in unserem Gehirn produzieren und wie einen Horrorfilm ablaufen lassen können. Immer und immer wieder. Angst ist die Reaktion auf eine reale oder auch nur eingebildete Gefahr. Unsere Vorfahren wussten genau, was sie tun mussten wenn eine Gefahr auftauchte, z. Bsp. in Form eines Säbelzahntigers. Langes Überlegen brachte hier nichts und es trat eine automatische Reaktion ein, nämlich die Flucht – einfach nur weg hier ! Wenn allerdings etwas auftauchte das zwar größer war als die damaligen Menschen, aber durchaus essbar, zum Beispiel in Gestalt eines Mammuts, entschied das Stammhirn anders. Natürlich jagte die schiere Größe dieser urzeitlichen Riesen, den Menschen damals Angst ein, aber sie reagierten anders darauf. Indem sie gemeinsam dieses immens große Tier zu erlegen versuchten. Was ist in diesem Fall anders ? Die Aussicht auf, für lange Zeit gefüllte Mägen, lies die Männer die Angst kontrollieren und bezwingen. Die dritte Möglichkeit, die unser Stammhirn im Petto hat ist – das Tot stellen. Diese ist in manch seltenen Fällen empfehlenswert, aber weder bei der Begegnung mit Großkatzen noch mit in Rage geratenen Ahnen unserer Dickhäuter ein probates Mittel der Überlebensstrategie. Warum erzähl ich Dir das ? Alle drei Formen der Reaktion auf Angst, haben ihre Berechtigung – aber nicht in unserer heutigen modernen Zeit, wo die Wahrscheinlichkeit für Begegnungen der beschriebenen Art gleich Null ist. Aber sie sind trotzdem in unseren Köpfen angelegt, danke dafür. Wir können jedoch lernen gegenzusteuern und unsere Ängste in den Griff zu bekommen. Wie das genau funktioniert, erzähle ich Euch in einem meiner nächsten Beiträge. Bis dahin, lasst Euch nicht unterkriegen von Eurer Angst. Veränderung der inneren Haltung tut in den seltensten Fällen körperlich weh.

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