Angst – Wie sie entsteht und was wir lernen können, um mit ihr umzugehen.

Mann, ist das schon lange her, dass ich meinen letzten Blogbeitrag geschrieben habe. Ich denke, ich habe mich durch ganz viele Dinge ablenken lassen, Euch wieder mit einem geistigen Erguss zu erfreuen.

Aber was soll’s. Jetzt greife ich wieder in die Tasten und versuche dort anzuschließen, wo ich im Februar aufgehört habe. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

In meinem letzten Beitrag habe ich Euch auf eine Reise in unser Gehirn eingeladen, um die einzelnen Gehirnareale und ihre Funktionen zu erkunden. Die Abbildung fasst die Beschreibung zusammen.

Funktionen-Gehirn

Das Reptilhirn ist ein Überbleibsel aus unserer steinzeitlichen Vergangenheit und an die Erfordernisse unserer schnelllebigen Welt nicht angepasst. Das nur als Einleitung. Jetzt zum eigentlichen Thema.

Wie entsteht Angst und wie kannst Du erfolgreich mit ihr umgehen ?

Angst ist eine Reaktion auf einen von außen kommenden Reiz, oder resultiert aus Glaubenssätzen (Memen), die uns im Laufe unseres Lebens in den Kopf gesetzt wurden. Ängste können rationaler und irrationaler Natur sein. Hier einige Beispiele von irrationalen Ängsten:

  • Angst, nicht gut genug zu sein
  • Angst vor dem Scheitern
  • Angst, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind
  • Angst vor Ablehnung
  • Angst davor Fehler zu machen (was schon einer der größten Fehler ist)

Äußere Reize sind prinzipiell weder gut noch schlecht. Erst die Bewertung dieser Impulse – und die geschieht im „Limbischen System“ – lässt in unserem Bewusstsein ein Gefühl entstehen. Wir alle sind Schmerzvermeider und alles, was im entferntesten weh tun könnte, möchten wir von uns fernhalten. Überleg mal, in welchen Situationen Du schon warst, wo genau das passiert ist. Vor allem, wenn wir auf Situationen treffen, die uns noch nicht bekannt sind, reagiert unser Gehirn mit Abwehr, die sich meistens als Angstgefühl äußert. Unser Denkapparat macht sich selbstständig und es beginnt das, wie ich es nenne, Bullshit-TV im Kopf. Wir alle sind Meister darin, uns die schlimmsten Horrorszenarien vorzustellen. In diesem Moment geben wir die Kontrolle über unsere Gedanken ab und lassen dem Bullshit-TV freien Lauf.

Das alles gilt natürlich nicht bei realen Bedrohungen durch gewaltbereite Menschen oder wilde Tiere.

Es gibt allerdings gute Nachrichten für Dich. Angstgefühle lassen sich überwinden, und das ist gar nicht so schwer. Hier ein paar Tipps um Deine Angst zu bändigen oder gar aufzulösen:

  • Die Worst-Case Frage. Diese lautet „Was kann im schlimmsten Fall passieren?“
  • Die Angst annehmen, analysieren und loslassen.
  • Spreche mit einem vertrauenswürdigen Menschen oder suche Dir einen Coach, der Dir helfen kann, Deinen Ängsten auf die Schliche zu kommen.
  • Bau Dir ein mentales STOPP-Schild, das Du jedes Mal vor Deinem geistigen Auge aufleuchten lässt, wenn Bullshit-TV auf Sendung gehen will.

Zum Abschluss noch ein Zitat zum Schmunzeln:

„In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat.“                            WILHELM BUSCH

Das soll es für Heute gewesen sein. Lass mal die Worte auf dich wirken.

Ich würde mich über Meinungen zu meinem Blog sehr freuen. Also traut Euch.

Bis zum nächsten Mal.

 

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